Auf der IFA präsentieren wir das High-Capacity CISS erstmals offiziell der Öffentlichkeit.
Wenn dein Geschäft wächst, kannst du mit dem High-Capacity CISS für deinen eufyMake E1 größere Aufträge annehmen und den Drucker weiterlaufen lassen, während du dich um alles andere kümmerst.
Das High-Capacity CISS ist noch nicht erhältlich.
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High-Capacity Continuous Ink Supply System
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Benachrichtige michIn diesem Artikel zeigen wir genauer, für welche Anwendungsfälle dieses Zubehör gedacht ist, und gehen auf das Feedback ein, das wir nach unserem letzten Beitrag erhalten haben. So kannst du besser entscheiden, ob es zu deinem Workflow passt.
Was ist das High-Capacity CISS?
CISS steht für Continuous Ink Supply System.
Statt Tinte aus kleinen Patronen im Gerät zu beziehen, versorgt sich der Drucker kontinuierlich aus größeren Tanks, die außerhalb des Druckers stehen.
Unsere eigene Version haben wir im vorherigen Beitrag ausführlich vorgestellt. Falls du ihn verpasst hast, hier die Kurzfassung.
Beim eufyMake E1 bedeutet das: Die sechs kleinen Patronenplätze werden durch eine separate Tintenversorgungseinheit ersetzt, die aus drei Teilen besteht:
Die Tinte wird über SmartFeed™ gefördert. Das System pumpt alle sechs Kanäle aktiv, statt sich auf Schwerkraft zu verlassen, und füllt die Secondary Cartridges während des Druckens aus den Haupttanks nach. Zwei weitere Systeme verfolgen dasselbe Ziel: eine stabile Ausgabe.
- Weißtinten-Management. Weißtinte ist beim UV-Druck der anfälligste Kanal, weil das Pigment schwer ist und sich absetzt, sobald es längere Zeit stillsteht. Deshalb wird sie gerührt, damit sie sich nicht absetzt, zirkuliert, damit sie nicht verklumpt, zurückgezogen, damit sie die Leitung nicht blockiert, und gespült, damit der Tintenpfad sauber bleibt.
- Tintenfüllstand-Überwachung. Das verbleibende Volumen wird sowohl in den Tanks als auch in den Secondary Cartridges erfasst. So kannst du Nachschub planen, statt es mitten im Auftrag zu merken. Die Erkennung arbeitet ohne Schwimmer oder bewegliche Teile in der Tinte – es gibt also nichts, das sich dort abnutzt oder die Tinte selbst beeinflusst.
Kurz gesagt: Dieses System ist für alle gedacht, die mehr Kapazität, mehr Kontinuität und weniger Unterbrechungen brauchen.
3D-Texturdruck
3D-Textureffekte können beeindruckend wirken: mit satten Farben und einer fühlbaren Oberfläche, die deinen Drucken eine völlig neue Dimension verleiht.
Du kannst den Unterschied nicht nur sehen, sondern auch mit der Hand fühlen.

(Detail eines Papageienauges, gedruckt mit dem eufyMake E1)
Der Haken: 3D-Textur entsteht, indem Tintenschicht auf Tintenschicht aufgetragen wird. Im Vergleich zum einlagigen Flachdruck bedeutet das längere Druckzeiten und deutlich mehr Tintenverbrauch.
Bei einem großformatigen Texturdruck kann eine Standardpatrone schneller leer sein, als du erwartest.
Deshalb haben wir einen Tintensparmodus integriert. Nimm den Papagei oben als Beispiel: Im normalen Druckmodus verbraucht er 200,8ml Tinte. Im Tintensparmodus sinkt derselbe Druck auf 80,23ml.


(Wenn du das mit deinen eigenen Motiven vergleichen möchtest, kannst du ein Bild in eufyMake Studio hochladen und dir den geschätzten Tintenverbrauch vor dem Drucken anzeigen lassen.)
Das ist ein deutlicher Rückgang. Trotzdem würdest du bei diesem Verbrauch weiterhin häufig Patronen wechseln. Am Ende ist es eine Frage der Größenordnung – und ab einem bestimmten Punkt passt eine größere Tintenversorgung einfach besser.
Genau hier kommt das High-Capacity CISS ins Spiel.
Mit aktiver Tintenförderung bei konstantem Druck und bis zu 1.000ml Weißtinte und Lack kannst du 3D-Texturdrucke kontinuierlich laufen lassen, ohne neben dem Drucker zu warten, um jederzeit eine Patrone wechseln zu müssen.
Niedrigere Tintenpreise senken außerdem deine Druckkosten deutlich – und geben deiner Kreativität mehr Spielraum.
Langformatdruck
Was, wenn dein Motiv deutlich länger ist als das Druckbett selbst?
Wie du weißt, hängt die maximal bedruckbare Fläche von der Größe des Druckbetts ab.
Mit dem eufyMake Roll to Film Attachment unterstützt der E1 jedoch Drucke mit bis zu 10m Länge, indem Folie kontinuierlich durch das Zubehör geführt wird. Das eröffnet mehr Möglichkeiten für Anwendungen wie Wanddekoration, Skateboard-Skins und andere Langformatdesigns.
Ein Druck in dieser Länge läuft über Stunden – und verändert damit deine Planung. Du startest ihn vielleicht am Abend und lässt ihn über Nacht laufen, oder du setzt ihn in Gang und kümmerst dich um den Rest deines Tages.

In beiden Fällen funktioniert das nur, wenn du den Drucker unbeaufsichtigt laufen lassen kannst.
Mit 100ml Patronen kann ein Auftrag dieser Größe bedeuten, dass du immer wieder den Tintenstand prüfen und in der Nähe bleiben musst, um bei Bedarf eine leere Patrone zu wechseln.
Das ist schwieriger, als es klingt – besonders wenn der Drucker in der Garage oder im Keller steht, während du oben arbeitest und jede Kontrolle einen Weg hin und zurück bedeutet.
Mit jeweils bis zu 1.000ml Weißtinte und Lack sowie Tintenständen, die du auf deinem Smartphone einsehen kannst, startest du einen langen Druck und lässt ihn einfach laufen.
Wenn der Druck abgeschlossen ist, erhältst du eine Benachrichtigung auf deinem Smartphone oder einem anderen Gerät in der Nähe. So musst du nicht ständig nach dem Drucker sehen.

Seriendruck
Ein weiterer wichtiger Anwendungsfall für den eufyMake E1 ist die Serienproduktion auf demselben Substrattyp bei größeren Auftragsmengen.
Das ist besonders relevant für kleine Unternehmen, die wiederkehrende Produkte wie Schlüsselanhänger, Untersetzer, Kühlschrankmagnete, Challenge Coins, Golfbälle und ähnliche Artikel herstellen.
Für solche Workflows bietet eufyMake Studio bereits Tools wie intelligente Konturerkennung, Stapelfüllung und Nachdruckfunktionen, die die Effizienz steigern und wiederholte Einrichtungsschritte reduzieren.
Doch Softwareeffizienz ist nur ein Teil des Prozesses. Wenn dasselbe Produkt immer wieder gedruckt wird, steigt der Tintenverbrauch schnell, und Standardpatronen mit 100ml müssen häufiger ersetzt werden.
Das führt zu zusätzlichen Unterbrechungen und mehr Aufwand beim Verbrauchsmaterial-Management während der Produktion.
Mit einem System mit größerer Kapazität verbringst du weniger Zeit damit, Füllstände zu überwachen und Patronen zu wechseln – und kannst dich stärker auf Aufträge, Kunden und das Wachstum deines Geschäfts konzentrieren.
Für alle, die täglich wiederkehrende Aufträge drucken, kann das ein sehr praktisches Upgrade sein.
Passt es zu deinem Workflow?
Wenn du vor allem gelegentlich kleinere Projekte umsetzt, sind Standardpatronen möglicherweise weiterhin die bessere Wahl.
Wenn dein Workflow jedoch regelmäßig viel Weißtinte und Lack, längere Drucksessions, 3D-Texturarbeiten oder wiederholte Serienaufträge umfasst, kann das High-Capacity CISS deine Produktion deutlich leichter planbar machen.
Es geht nicht nur darum, mehr Tinte bereitzuhalten. Es geht darum, Unterbrechungen zu reduzieren, die Kontinuität zu verbessern und deinen Workflow reibungsloser zu machen, wenn deine Projekte mehr von der Maschine verlangen.
Wir freuen uns darauf, es auf der IFA live zu zeigen. Wenn du erfahren möchtest, wann es startet, melde dich oben an – wir legen einen 10% Coupon dazu.
Einige Fragen, die wir von Nutzern gehört haben
Warum muss das System rechts neben dem Drucker stehen?
Das liegt vor allem am inneren Aufbau des E1.
Die Tinte aus den größeren Tanks fließt nicht direkt zum Druckkopf. Sie gelangt zuerst zum Secondary Cartridge Module, das dort sitzt, wo zuvor die originalen Patronen eingesetzt wurden. Da sich dieser Bereich des Geräts hinten rechts befindet, hilft die Platzierung des Systems auf der rechten Seite dabei, den Tintenpfad kürzer und stabiler zu halten.
Dieses Secondary Cartridge Module hilft außerdem, den Druck zu glätten, bevor die Tinte den Druckkopf erreicht. Das ist wichtig für eine gleichmäßige Druckausgabe.
Ich möchte das Tintensystem nicht so nah am Drucker platzieren. Wird es längere oder kürzere Schläuche geben?
Wir verstehen, warum sich manche Nutzer hier mehr Flexibilität wünschen.
Aktuell bieten wir keine unterschiedlichen Schlauchlängen an. Während der Entwicklung lag unser Fokus stark auf stabiler Versorgung und allgemeiner Sicherheit. Ist der Schlauch zu lang, kann das die gleichmäßige Tintenförderung beeinträchtigen und zugleich die Schlauchführung sowie die Platzierung rund um das Gerät erschweren.
Deshalb haben wir uns in dieser Phase für eine Schlauchlänge entschieden, die unserer Einschätzung nach im Alltag zuverlässiger ist. Außerdem haben wir einen Systemverbinder entwickelt, der das Tintensystem am Drucker sichert, das Kipprisiko reduziert und den gesamten Aufbau sicherer macht.
Wenn ein Tank fast leer ist, kann ich ihn während des Drucks einfach austauschen?
Das empfehlen wir nicht. Die Secondary Cartridge enthält möglicherweise noch genug Tinte, damit der Druck eine Zeit lang weiterläuft. Wird jedoch nicht rechtzeitig ein neuer Tank eingesetzt, kann Luft ins System gezogen werden. Das kann die Druckqualität und in manchen Fällen auch den Drucker selbst beeinträchtigen. Deshalb solltest du Tanks nach Möglichkeit vor oder nach einem Auftrag austauschen.
Was passiert, wenn während eines langen Drucks der Strom ausfällt?
Das System ist darauf ausgelegt, den Vorgang wieder aufzunehmen. Automatisches Nachfüllen und Weißtinten-Umschaltung können nach einer Unterbrechung fortgesetzt werden. Sobald die Stromversorgung wiederhergestellt ist, führt die Maschine die noch nicht abgeschlossenen Schritte weiter aus.
Müssen vor dem Druckstart alle Patronen eingesetzt sein?
Ja, zumindest aktuell. Das Gerät muss erkennen, dass alle erforderlichen Patronen eingesetzt sind, bevor es mit dem Drucken beginnt. Das folgt derselben Grundlogik wie beim E1 selbst.
Wie weiß ich bei so viel Tinte im System, wie viel tatsächlich noch übrig ist?
Du kannst das verbleibende Volumen sowohl der großen Tanks als auch der Secondary Cartridges auf deinem Smartphone oder Computer prüfen.
Die Füllstandserkennung nutzt keine Schwimmer oder beweglichen Teile in der Tinte. Dadurch gibt es dort nichts, das sich mit der Zeit abnutzt, und nichts, das die Tinte selbst beeinflussen kann.
Bei 100ml Patronen war ein niedriger Füllstand meist rechtzeitig absehbar. Wenn die Versorgung so groß ist und Aufträge länger laufen, hilft dir eine konkrete Zahl dabei, Nachschub zu planen – statt das Problem erst mitten im Druck zu entdecken.
Weißtinte war schon immer die anspruchsvolle Komponente. Wird das mit 1.000ml noch schwieriger?
Weißes Pigment ist schwer und setzt sich ab, wenn es eine Zeit lang stillsteht.
Deshalb wird Weißtinte kontinuierlich gepflegt – nicht nur während des Druckens. Sie wird gerührt, damit das Pigment gleichmäßig gemischt bleibt, zirkuliert, damit es nicht verklumpt, zurückgezogen, damit es die Leitung nicht blockiert, und gespült, damit der Tintenpfad sauber bleibt.
Was passiert, wenn ich die Tinte nicht aufbrauche, bevor sie abläuft?
Das ist eine berechtigte Sorge, besonders bei Tinte mit größerer Kapazität.
Aktuell sperrt die Software abgelaufene Tinte nicht hart. Stattdessen erhältst du eine klare Warnung und kannst selbst entscheiden, ob du fortfahren möchtest. Wir wollten diese Entscheidung beim Nutzer lassen und zugleich sicherstellen, dass mögliche Risiken klar kommuniziert werden.









