UV-DTF-Aufkleber entstehen, indem du ein Motiv mit UV-Tinte auf eine spezielle Klebefolie druckst. Anschließend überträgst du es auf den gewünschten Gegenstand.
Vielleicht kennst du sie auch als UV-DTF-Transfers, Transferaufkleber oder UV-DTF-Sticker. Sie eignen sich besonders für feste, glatte Oberflächen wie Kunststoff, versiegeltes Holz, Glas oder Metall.
Damit kannst du zum Beispiel Sportausrüstung personalisieren, Firmenlogos auf geeigneten Fahrzeugoberflächen anbringen, die Bedienelemente eines selbst gebauten Flugsimulators beschriften oder deine Werkzeuge kennzeichnen.
Aber wie funktioniert das genau?
Du erstellst dein Motiv, druckst es mit einem UV-Drucker auf die Klebefolie, laminierst den Druck und überträgst ihn anschließend auf die vorbereitete Oberfläche.

Das klingt zunächst unkompliziert. In der Praxis kommt es aber auf einige Details an, besonders beim Laminieren und Übertragen.
Deshalb führt dich diese Anleitung mit Fotos und Videos durch den gesamten Ablauf. So kannst du deine UV-DTF-Aufkleber leichter herstellen und sauber aufbringen.
Wenn du dir den Prozess zuerst ansehen möchtest, findest du im folgenden Video die einzelnen Schritte.
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Was du für UV-DTF-Aufkleber brauchst
Bevor du loslegst, solltest du das nötige Zubehör bereitlegen.
Wenn du bereits weißt, wie UV-Druck funktioniert, ist der wichtigste Unterschied schnell erklärt. Beim UV-DTF-Druck druckst du nicht direkt auf den Gegenstand, sondern auf ein spezielles Foliensystem.
UV-Flachbettdrucker und UV-Tinte
Du brauchst einen UV-Drucker, der für das Bedrucken von UV-DTF-Klebefolie geeignet ist.
In dieser Anleitung verwenden wir den eufyMake E1. Er eignet sich für individuelle UV-DTF-Projekte und lässt sich auch in einem kleinen Arbeitsbereich nutzen.
Falls du vor dem Kauf verschiedene Geräte vergleichen möchtest, hilft dir unser Kaufratgeber für UV-Drucker bei der Auswahl.
Viele UV-DTF-Systeme verwenden die Tintenkonfiguration CMYKWG. Das steht für Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz, Weiß und Gloss beziehungsweise Klarlack.
Weiße Tinte und Klarlack übernehmen dabei wichtige Aufgaben. Eine weiße Grundschicht sorgt dafür, dass die Farben auf dunklen oder transparenten Oberflächen kräftig erscheinen. Klarlack verleiht dem Motiv eine glänzende Oberfläche und kann einen fühlbar erhabenen Effekt erzeugen.
UV-DTF-Folie A und B
Für den Transfer brauchst du beide Folien:
- Folie A ist die Druckfolie mit Klebeschicht. Du druckst dein Motiv direkt darauf, nachdem du die obere Schutzfolie entfernt hast. Die A-Folien im eufyMake Material-Set haben ein Druckformat von 310 × 400 mm. Je nach Abstand passen mehrere Dutzend kleine Motive mit etwa 5 cm Kantenlänge auf einen Bogen.
- Folie B ist die Transferfolie. Sie wird beim Laminieren mit dem bedruckten A-Bogen verbunden. Beim Aufbringen hält sie die einzelnen Bestandteile deines Motivs zusammen.
Das eufyMake Material-Set für UV DTF Laminiergerät enthält 25 A-Folienbögen und eine 30 m lange Rolle Folie B.
UV-DTF-Laminiergerät
Nach dem Drucken verbindet das Laminiergerät die bedruckte Folie A mit Folie B.
Für den E1 gibt es das eufyMake UV DTF Laminiergerät für UV-Drucker E1.

Passende Druckdateien
Eine gut vorbereitete Datei erleichtert den Druck und verbessert die Detailwiedergabe. Achte auf folgende Punkte:
- Dateiformat: Verwende geeignete Vektorgrafiken, beispielsweise SVG, oder hochauflösende PNG-Dateien. Prüfe vor dem Import, welche Formate deine Software unterstützt.
- Auflösung: Bei Rastergrafiken sind mindestens 300 dpi in der tatsächlichen Druckgröße ein sinnvoller Ausgangspunkt.
- Farben: Berücksichtige, dass Bildschirmfarben und Druckfarben unterschiedlich dargestellt werden. Nutze die Farbmanagement-Einstellungen deines Drucksystems und mache bei farbkritischen Motiven einen Probedruck.
- Hintergrund: Der Hintergrund sollte transparent sein, damit nur das gewünschte Motiv gedruckt wird.
UV-DTF-Aufkleber selber machen in 5 Schritten
Wenn Drucker, Folien und Datei vorbereitet sind, kannst du loslegen.
Schritt 1: Klebefolie vorbereiten
Lege Folie A auf das Druckbett.
Ziehe anschließend die obere transparente Schutzfolie ab, sodass die Klebeschicht freiliegt. Berühre diese Fläche möglichst nicht mit den Fingern.

Schritt 2: Motiv erstellen
Öffne eufyMake Studio und klicke oben links auf +, um eine neue Arbeitsfläche anzulegen.
Klicke anschließend auf die grüne Schaltfläche „Snapshot“. Die Kamera erfasst das Druckbett und zeigt dir dessen aktuelle Belegung. Das dauert einen kurzen Moment.
Danach kannst du eine vorbereitete Grafik importieren oder mit den Werkzeugen in eufyMake Studio ein neues Motiv gestalten.

Schritt 3: Motiv platzieren
Positioniere dein Motiv auf der Aufnahme des Druckbetts und passe Größe und Ausrichtung an.
Wenn du mehrere gleiche Aufkleber herstellen möchtest, kannst du das Motiv per Rechtsklick mit „Duplicate“ vervielfältigen.
Lass zwischen den Motiven etwas Abstand. So kannst du die fertigen Transfers später leichter voneinander trennen.

Schritt 4: UV-DTF-Aufkleber drucken
Wenn alles richtig angeordnet ist, klicke unten rechts in eufyMake Studio auf „Print“.
Die Software überträgt den Auftrag an den Drucker. Drücke die grüne Taste am E1, sobald du dazu aufgefordert wirst.
Ein Signalton zeigt dir an, dass der Druck beginnt.
Nach Abschluss erhältst du eine Benachrichtigung in eufyMake Studio. Jetzt fehlt noch das Laminieren.
Schritt 5: Bedruckte Folie laminieren

Nimm den bedruckten Bogen vorsichtig vom Druckbett. Schalte das Laminiergerät ein und bereite es gemäß der Geräteanleitung vor.
Führe den Bogen mit der bedruckten Klebeseite nach oben in das Laminiergerät ein.
Aktiviere die Heizfunktion entsprechend der Anleitung. Während der Bogen durch das Gerät läuft, wird Folie B mit dem bedruckten A-Bogen verbunden.

Wenn der Bogen vollständig durchgelaufen ist, trennst du ihn mit dem integrierten grünen Schneidwerkzeug ab.
Bei mehreren Motiven auf einem Bogen kannst du die mitgelieferte Schneidematte nutzen, um handliche einzelne Transfers zuzuschneiden.
UV-DTF-Aufkleber richtig aufbringen
Deine Transfers sind fertig. Jetzt geht es darum, sie sauber auf den Gegenstand zu übertragen.
Der Ablauf ist einfach. Du reinigst die Oberfläche, entfernst die rückseitige Trägerfolie, positionierst das Motiv, drückst es gründlich an und ziehst die obere Transferfolie ab.
Schritt 1: Oberfläche reinigen
Die Oberfläche muss sauber und vollständig trocken sein. Staub, Fett und Fingerabdrücke können verhindern, dass die Klebeschicht ausreichend haftet.
Verwende ein geeignetes Reinigungstuch oder ein sauberes Tuch mit etwas Isopropylalkohol. Prüfe vorher an einer unauffälligen Stelle, ob das Material den Reiniger verträgt.
Wische den Bereich gründlich ab und lass ihn vollständig trocknen.
Schritt 2: Rückseitige Trägerfolie abziehen
Entferne vorsichtig die rückseitige Trägerfolie des Transfers. Dadurch liegt die Klebeschicht des Motivs frei.
Das Motiv bleibt dabei an der oberen Transferfolie haften.

Schritt 3: Motiv aufbringen und andrücken
Positioniere das Motiv auf dem Gegenstand und drücke es gleichmäßig an.
Arbeite möglichst von der Mitte nach außen, damit du keine Luft einschließt. Drücke auch kleine Buchstaben, feine Linien und die Ränder sorgfältig fest.
Nimm dir dafür Zeit. Eingeschlossene Luft kann sichtbare Blasen verursachen und die Haftung beeinträchtigen.

Schritt 4: Obere Transferfolie abziehen
Ziehe die obere Transferfolie langsam und vorsichtig ab. Achte darauf, dass alle Teile des Motivs auf dem Gegenstand bleiben.
Wenn sich ein Teil des Motivs mit anhebt, lege die Folie zurück und drücke die Stelle erneut fest. Versuche es anschließend mit einem flacheren Abziehwinkel.
Lass den laminierten Transfer vor dem Aufbringen ausreichend abkühlen. Ein noch warmer Bogen lässt sich unter Umständen schlechter übertragen.

Schritt 5: Haftung prüfen
Kontrolliere zum Schluss die Ränder und feinen Details. Alles sollte fest anliegen, ohne sichtbare Luftblasen oder angehobene Stellen.
Die UV-Tinte wird bereits während des Druckens ausgehärtet. Eine zusätzliche UV-Bestrahlung nach dem Aufbringen ist daher kein allgemeiner Pflichtschritt.
Halte dich an die Hinweise des Folienherstellers, insbesondere zur Wartezeit vor der ersten Reinigung. Zusätzliche UV-Bestrahlung ersetzt weder eine saubere Oberfläche noch gründliches Andrücken.

Warum UV-DTF-Aufkleber für dein Geschäft interessant sind
Wenn du personalisierte Produkte verkaufst, haben Papieraufkleber und klassische Folienbeschriftungen jeweils ihre Grenzen.
Papieraufkleber können ohne Schutzschicht empfindlich gegenüber Feuchtigkeit sein. Bei geplotteten Vinylmotiven musst du die Konturen schneiden und überschüssige Folie entfernen. Dieser Arbeitsschritt heißt Entgittern.
UV-DTF-Aufkleber bieten hier einen anderen Ansatz. Du druckst das Motiv mit einer glänzenden, auf Wunsch erhabenen Oberfläche. Auch bei mehrfarbigen Logos oder kleinen Schriftzügen entfällt das Entgittern.
Die ausgehärtete UV-Tinte ist widerstandsfähig. Wie gut der fertige Transfer Wasser, Kratzern und Sonnenlicht standhält, hängt allerdings auch von Folie, Untergrund und Anwendung ab.
Für kleine Serien und individuelle Einzelaufträge können der einfache Transfer und der Wegfall des Entgitterns Zeit sparen.
Ein kompakter UV-Drucker wie der E1 passt zu diesem Einsatzbereich, weil du ihn auch in einem Heimstudio oder einer kleinen Werkstatt verwenden kannst.
Wenn die Nachfrage steigt, kannst du mehrere Motive auf einem Bogen anordnen und deine Arbeitsabläufe beim Drucken und Laminieren besser bündeln. Dafür brauchst du nicht automatisch einen größeren Drucker. Entscheidend sind auch ausreichend Folienmaterial und die verfügbare Produktionszeit.
Darauf solltest du bei der Herstellung achten
- Nutze den Bogen gut aus. Mehrere Motive auf einer UV-DTF-Folie sparen Zeit und reduzieren ungenutzte Folienfläche.
- Bleib bei geeigneten festen Oberflächen. UV-DTF-Transfers sind nicht für T-Shirts oder andere Kleidungsstücke gedacht.
- Teste besonders feine Details. Sehr dünne Linien, scharfe Spitzen und stark erhabene Motive können beim Abziehen der Transferfolie beschädigt werden.
- Starte mit einem kleinen Probedruck. Lerne den Ablauf kennen, bevor du größere Bögen oder aufwendige Motive produzierst.
- Unterscheide Druckfehler von Übertragungsfehlern. Bei unscharfen Drucken, fehlenden Farben oder ähnlichen Problemen hilft dir unser Leitfaden zu UV-Druck-Problemen. Bei Blasen oder ablösenden Rändern solltest du zuerst Reinigung, Positionierung und Andrücken prüfen.
Für welche Oberflächen UV-DTF nicht geeignet ist
Nicht jeder Gegenstand lässt sich zuverlässig mit UV-DTF-Aufklebern personalisieren.
- Silikon: Die niedrige Oberflächenenergie erschwert die Haftung. Ein Transfer kann sich deshalb schon nach kurzer Zeit wieder lösen.
- Weiches Gummi und flexibles TPU: Diese Materialien bewegen und dehnen sich bei der Nutzung. Dadurch können sich die Ränder des Transfers anheben.
- Gewachste oder wasserabweisend behandelte Oberflächen: Solche Beschichtungen können verhindern, dass die Klebeschicht ausreichend haftet.
- Stoffe und weiche Textilien: UV-DTF-Transfers sind dafür nicht ausgelegt. Beim Tragen und Waschen können sie reißen oder sich ablösen.
- Stark gewölbte Oberflächen: Leichte Rundungen lassen sich häufig gut bekleben. Bei engen Rundungen oder Flächen, die gleichzeitig in mehrere Richtungen gewölbt sind, können Blasen und Falten entstehen.
Welche Verfahren du stattdessen nutzen kannst
Wenn UV-DTF nicht zum Material passt, lohnt sich ein anderes Verfahren.
Silikonprodukte
Für Silikon werden häufig Siebdruck oder Tampondruck mit speziell geeigneten Farbsystemen eingesetzt. Direkter UV-Druck kommt nur infrage, wenn Drucksystem, Tinte und Vorbehandlung ausdrücklich für das jeweilige Silikon geeignet sind.
Stoffe und Kleidung
Für Textilien eignet sich beispielsweise DTF-Transferdruck. Dabei verbindet sich ein Schmelzklebstoff unter Hitze und Druck mit dem Stoff.
Das ist ein anderes Verfahren als UV-DTF. Die Materialien und Arbeitsschritte sind nicht austauschbar.
Große Schilder und Wandgrafiken
Für größere Motive kann UV-Druck auf selbstklebender Vinylfolie sinnvoll sein. Du druckst das Motiv auf die Folie, schneidest es zu und bringst es anschließend auf.
So kombinierst du UV-Tinte mit einer Folie, deren Klebstoff zur geplanten Anwendung passt.
Ob sich die Folie beim Aufbringen noch korrigieren lässt, hängt vom jeweiligen Produkt ab.
Motive, die später wieder entfernt werden sollen
Wähle eine ausdrücklich wiederablösbare Folie. Für geeignete glatte Glasflächen kann auch statisch haftende Fensterfolie infrage kommen. Sie kommt ohne Klebstoff aus und lässt sich wieder abnehmen.
UV-DTF ist dagegen auf eine dauerhafte Übertragung ausgelegt.
UV-DTF-Aufkleber und Vinylaufkleber im Vergleich
Dein erster selbst gemachter UV-DTF-Aufkleber
Wenn du den Ablauf einmal ausprobiert hast, fallen dir wahrscheinlich schnell weitere Gegenstände ein, die du personalisieren möchtest.
Mit der richtigen Folie, einem sauberen Druck und etwas Sorgfalt beim Übertragen lassen sich individuelle Logos, Namen und Motive auf vielen festen Oberflächen anbringen.
Starte mit einem einfachen Motiv und einem kleinen Probestück. So lernst du, wie sich dein Transfer beim Laminieren, Andrücken und Abziehen verhält.
Viel Spaß beim Drucken und Gestalten!
Häufige Fragen zu UV-DTF-Aufklebern
Sind UV-DTF-Aufkleber spülmaschinenfest?
Wir empfehlen, Gegenstände mit UV-DTF-Aufklebern nicht in die Spülmaschine zu geben. Das gilt auch für Transfers, die du mit dem E1 hergestellt hast.
Hitze, Reinigungsmittel und Wasserdruck können die Klebeschicht schwächen und die Lebensdauer verkürzen. Reinige solche Gegenstände besser vorsichtig von Hand.
Wie lange halten UV-DTF-Aufkleber?
UV-DTF-Aufkleber können bei geeigneter Anwendung mehrere Jahre halten. Eine feste Lebensdauer lässt sich aber nicht für jeden Transfer garantieren.
Untergrund, Folienqualität, Reinigung, Sonneneinstrahlung und mechanische Beanspruchung beeinflussen die Haltbarkeit. Auf einer sauberen, glatten Oberfläche im Innenbereich sind die Bedingungen meist günstiger als bei dauerhaftem Außeneinsatz.
Wie entferne ich einen UV-DTF-Aufkleber?
UV-DTF-Transfers sind für eine dauerhafte Anwendung gedacht und lassen sich nicht immer rückstandsfrei entfernen.
Bei einem hitzeverträglichen Gegenstand kannst du den Transfer vorsichtig mit einem Haartrockner erwärmen und mit einem Kunststoffschaber lösen. Teste das zuerst an einer unauffälligen Stelle.
Empfindliche Beschichtungen können beschädigt werden. Verwende deshalb keine übermäßige Hitze und keine ungeprüften Lösungsmittel.
Was kostet es, einen UV-DTF-Aufkleber herzustellen?
Das hängt vor allem von Motivgröße, Flächendeckung, Tintenverbrauch und der Ausnutzung des Folienbogens ab.
Das eufyMake Material-Set für UV DTF Laminiergerät wird im deutschen Shop aktuell für 99,99 € angeboten. Es enthält 25 A-Folienbögen und eine 30 m lange Rolle Folie B.
Für deine Kalkulation kommen die verbrauchte Tinte, mögliche Fehldrucke, Reinigung, Arbeitszeit und ein Anteil der Gerätekosten hinzu. Je mehr passende Motive du auf einem Bogen zusammenfasst, desto besser nutzt du das Material aus.
Maßgeblich ist der aktuelle Preis auf der Produktseite des Material-Sets.
Kann ich UV-DTF-Aufkleber mit einem normalen Tintenstrahldrucker drucken?
Nein. Ein gewöhnlicher Tintenstrahldrucker ist dafür nicht geeignet.
Du brauchst ein kompatibles UV-Drucksystem mit UV-härtender Tinte und einer UV-Lichtquelle. Für die typische weiße Grundschicht und das glänzende Finish muss der Drucker außerdem weiße Tinte und Klarlack verarbeiten können.
Normale Tintenstrahltinte funktioniert auf dem UV-DTF-Foliensystem nicht auf dieselbe Weise.
Sind UV-DTF-Aufkleber wasserfest?
Geeignete UV-DTF-Transfers sind nach dem Drucken und korrekten Aufbringen in der Regel wasserbeständig.
Das bedeutet aber nicht automatisch, dass sie dauerhaftes Einweichen, heißes Wasser oder die Spülmaschine vertragen. Beachte die Angaben des Folienherstellers und reinige beklebte Gegenstände möglichst schonend.
Brauche ich weiße Tinte für UV-DTF-Aufkleber?
Das hängt vom Motiv und vom späteren Untergrund ab.
Auf dunklen oder transparenten Oberflächen sorgt eine weiße Grundschicht dafür, dass die Farben deckender und kräftiger wirken.
Bei hellen oder weißen Gegenständen kannst du je nach Motiv und Druckeinstellung auf die weiße Grundschicht verzichten.
Warum löst sich mein UV-DTF-Aufkleber oder haftet schlecht?
Häufig liegt es an der Vorbereitung oder am Aufbringen. Auch ein ungeeigneter Untergrund kann die Ursache sein.
Typische Probleme sind eine nicht vollständig saubere oder trockene Oberfläche, zu wenig Druck beim Übertragen, eingeschlossene Luft oder eine zu schnell abgezogene Transferfolie.
Lass den laminierten Bogen abkühlen, drücke das Motiv gründlich an und ziehe die obere Folie langsam ab. Wenn sich ein Detail mit anhebt, drücke es erneut fest, bevor du weiterziehst.








